Das Sakrament der Firmung

Das Leben lehrt uns, zu lernen und zu wachsen. In der Zeit nach der Kindheit und der Jugend hat sich in uns viel verändert: Wir denken anders, übernehmen Verantwortung, dürfen mehr als in unserer Zeit als Kind. Darum schenkt sich Gott in besonderer Weise im Sakrament der Firmung.

Was ist Firmung?

Das Wort «Firmung» ist vom lateinischen «confirmatio» abgeleitet, was so viel heisst wie Bestätigung oder Bekräftigung. Wir sind nach unserer Kindheit auch im Glauben erwachsen geworden. Deshalb muss sich jede und jeder selbst für den Empfang des Sakramentes der Firmung entscheiden. Wir sind als Christen dazu aufgerufen, in der Welt Verantwortung zu übernehmen.

Im Firmgottesdienst spricht der Firmspender:

«Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.»

Damit wird die enge Verbindung der Firmung mit der Taufe ausgedrückt. Was in der Taufe begann, wird nun als Entstehungs- und Wachstumsprozess abgeschlossen und besiegelt. So ausgestattet dürfen die Gefirmten als Erwachsene ebenso Verantwortung in unserer Welt und Kirche übernehmen.

Der Firmweg in unserem Pastoralraum


Der » Firmweg 17 + (die Firmung kann ab dem 18. Lebensjahr empfangen werden) bietet eine inhaltlich fundierte Auseinandersetzung zum Sakrament der Firmung:

- Wer oder was gibt mir Halt?
- Welche Bedeutung hat mein Leben?
- Was bedeutet es heute, als Christ, als Christin zu leben?

Warum es sich lohnt, den Firmweg zu gehen, erzählen ehemalige «FirmweglerInnen»:

«Ich konnte mit Gleichaltrigen über Religion, Leben, Weltanschauungen und Kirche sprechen und habe deren Meinungen darüber erfahren.»

«Ich habe positive und bereichernde Erlebnisse in der Gruppe erfahren. Meine Gruppenleute kenne ich nun besser!»

«Meine Meinung zählte. Am Ende ist es meine eigene Entscheidung, ob ich mich firmen lassen will oder nicht.»