Es grüsst die Jungwacht Horw!

Einsendungen an Lagerdraht der Luzerner Zeitung aus dem Jungwachtlager Sommer 2021 in Scheunen
Original-Beiträge der Jungwacht Horw, welche jeweils im "Lagerdraht" der Luzerner-Zeitung abgedruckt waren




Am Samstagmorgen machte sich unser Forschungstrupp nun endlich auf die Reise. Zur Orientierung hinterliess uns der Forscher einer früheren Expedition das Tagebuch seiner Vorfahren. Wir wurden stets vom Aufbautrupp über die neuen Ausgrabungen auf dem Laufenden gehalten, was unsere lange Reise beflügelt hat. Heute kamen wir endlich an der Forschungsstätte an und durften bereits erste Ergebnisse betrachten. Wir hoffen nun auf bedeutende archäologische Funde.




Um mit den Ausgrabungen voranzukommen, haben wir am Fundort der Ruinen unser Lager aufgebaut. Nebst unseren Zelten für die Nacht, entsteht zentral ein Rathaus, um dort künftige Sitzungen des Ältestenrats abzuhalten. Morgen sollen die Ausgrabungen endlich beginnen. Voller Spannung warten nun alle darauf, was sie unter der Erde erwartet. Welches Volk hat wohl einst hier gelebt?




Nach nicht enden wollenden Regenfällen, haben wir begonnen, das überflüssige Wasser auf dem Platz für unsere Zwecke zu nutzen. Mit selbstgebauten Booten können nun Fundgegenstände durch die Kanäle geleitet werden. An der heutigen Ratssitzung wurde ausserdem Beschlossen, die im Tagebuch mit einem merkwürdigen Kreuz markierte Stelle, aufzufinden. Was uns da wohl erwartet?




Die ersten Ausgrabungen haben begonnen und das Rathaus konnte endlich eingeweiht werden! Doch trotz harter Arbeit bei den Fundstellen darf Spiel und Spass nicht fehlen: Mit voller Motivation haben wir auf der Wiese – oder was nach den Regenfällen noch davon übrig geblieben ist, ein «Capture the Flag» nach Jungwacht-Regeln gespielt. Nach einer langersehnten warmen Dusche konnte die ganze Schar den Abend ruhig ausklingen lassen.




Nach einem erholsamen Tag im Hallenbad weg vom Lagerplatz sollten heute alle Forschungsgruppen zur Ausgrabungsstätte zurückkehren. Nach einiger Verspätung kam schliesslich die älteste Gruppe - ohne Leiter - diese wurden von mysteriösen Gestalten gefangen genommen. Während sich später zwei Mutige auf die Suche nach den Vermissten machten, konnten die Zurückgebliebenen den Schlamm nochmal richtig geniessen - diesmal sogar mit Sonnenschein!




Bevor der Regen unsere Stimmung trüben konnte, beschlossen wir kurzerhand auf den Gruppentag zu gehen. In den Altersgruppen schwärmten wir aus und machten die Schwimmbäder der Umgebung unsicher. Für die Nacht suchten sich die Gruppen ein trockenes Plätzchen und erholten sich von den Ausgrabungen. Mit frischem Tatendrang und besserem Wetter machen wir uns heute wieder an die Arbeit und stossen dabei auf unerwartete Schätze.




Spät abends wurden unsere vermissten Leiter gestern von den losgeschickten Spurensuchern aufgefunden. Sofort starteten wir eine Rettungsaktion, welche uns zu einem Lager anderer Forscher führte. Diese hielten unsere Leiter gefangen. Nach einer langen Nacht konnten wir unsere Leiter befreien und erbeuteten dabei noch den sagenumwobenen Goldschatz. Eine verrückte Nacht geht zu Ende und so starten wir den heutigen Tag mit Brunch und entspanntem Programm.




Wir konnten es kaum glauben, doch nach einer gefühlt endlosen Regenwoche hat uns die Sonne endlich gefunden und der immer tiefer werdende Schlamm fängt an zu trocknen. Sogar der Bach kann nun zum baden genutzt werden! So starteten wir mit einem Wellness-Morgen in die zweite Lagerwoche, um uns von den letzten Tagen zu erholen.




Damit wir auch in Bergregionen Ausgrabungen machen können, konstruierten wir heute eine Seilbahn. Doch zunehmend zeigten sich die Einflüsse, des Verfluchten Mayagoldes, auf die Leiter. Verblendet von dem Gold rannten sie plötzlich in den Wald. Als die Kinder folgten waren keine Leiter mehr zu sehen, jedoch entdeckten sie bei dem Goldschatz unheimliche Wodoo-Puppen. Die älteste Gruppe übernimmt nun die Leitung der Schar um das Mysterium der Puppen zu klären.




Trotz mehreren Versuchen konnte der Leiterkurs gestern die Leiter nicht von ihrem Fluch befreien. Die Wodoo-Puppen sind zwar verschwunden doch die Leiter müssen wohl immer noch vom Fluch besessen irgendwo herum irren. Immerhin ist das Wetter gut und unser Platz wieder normal begehbar. So verbrachten die Kinder mit dem Leiterkurs den Morgen mit Spiel und Spass. Angelockt vom Gold, irrten die Leiter auf den Platz zurück und konnten vom Fluch befreit werden.




Nach wunderbaren Träumen erwachten wir ausgeruht und fit für einen sonnigen Tag. Wir überprüften die Sportlichkeit unserer Forschergruppen in diversen Mini-Games. Von Basketball bis zu Sportwetten war für alle etwas dabei. Den anstrengenden Sonnentag runden wir mit dem bunten Abend ab. Dies wird die letzte Nacht in den Zelten, denn bereits morgen beginnen wir mit dem Abbauen unserer Ausgrabungsstätte. PS: neues Lagervideo auf YouTube.




Das Lager neigt sich dem Ende zu. Wir verbrachten den heutigen Tag mit dem Rückbau unserer Ausgrabungsstätte. Da uns der Maya-Kalender ein grosses Feuer voraussagte, beschlossen wir das Lager mit einem grossen Lagerfeuer abzuschliessen. So versammelten wir uns am Abend um das Feuer, assen Raclette und plauderten über die Abenteuer der letzten zwei Wochen. Morgen werden wir um ca. 16 Uhr (genaueres folgt auf Social-Media-Kanälen) beim Pfarreizentrum eintreffen.



Eindrücke aus dem Jungwacht-Lager Sommer 2021
29.08.2021
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